No sweets for my sweets

Fastenzeit. Bis dato habe ich die immer erstaunlich gut ignoriert, zumal ich es auch nicht so mit kirchlichen Großereignissen habe. Oder Kirche per se. Vielleicht eine Alterserscheinung, aber in diesem Jahr ist das anders: 2015 faste ich, verzichte bewusst und bin gespannt, ob ich das durchhalte. Konkret: Süßigkeiten sind seit Aschermittwoch komplett vom Speiseplan gestrichen. Für viele mag das banal sein oder ein geringer Verzicht. Nicht so für mich: ich inhaliere Schokolade, ich liebe Gummibären und Artverwandte. Und das in rauen Mengen. Tag für Tage, ein kleiner Scheunendrescher.

Weihnachten und Winter haben auch noch ihr Übriges getan: Madame, sonst ziemliches Leichtgewicht, hat sich einen  Miniatur-Wohlstandsschwimmreifen angefuttert. Ein Schokobäuchlein. Eine Lernwampe, wie es StudentInnen in der Klausurphase halt so geht. Aber jetzt: genug damit!

Zwei Tage sind bereits geschafft, und ich gestehe, es war erschreckend einfach. Kaum der Rede Wert eigentlich, aber wenn ich jetzt schon blogge, dann gilt es doch zu berichten. Sogar abends vor der Flimmerkiste: keinerlei Verlangen nach etwas aus dem weißen Gold. Warum nicht gleich? Und, mag es Einbildung sein, oder nicht, ich fühle mich ziemlich energiegeladen. Und nicht nur das: sobald man ein wenig etwas ändert, scheint der Rest wie von selbst zu kommen: Äpfel und Gemüse haben sich ungeplant auf meinen Teller geschummelt.

So, Ihr Lieben, mal sehen, wie es mir die kommenden Tage ergeht und wie ich den Sonntag handhaben werde. Der ist eigentlich fastenfrei.

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