Das Milgram-Experiment

Heute bin ich quasi gegen den Strom geschwommen. EMS-Training musste einfach ausprobiert werden. Was ist das nun schon wieder?
EMS-Training (kurz für den Zungenbrecher Elektromyostimulationstraining) wirkt im Grunde als gezielte Verstärkung der körpereigenen elektrischen Reize von außen. Man steigt in einen hautengen Mikrofaseranzug bestehend aus Dreiviertelhose und -shirt, der an allen großen Muskelpartien mit insgesamt 20 Elektroden versehen ist. Hierüber werden agonistische und antagonistische Muskelgruppen über großflächige Elektroden simultan stimuliert. Ursprünglich stammt das Ganze aus der Rehabilitation, und findet im Leistungssport schon lange seine Anwendung.
Und so geht’s: Grundposition einnehmen und ordentlich anspannen. Was geht! Zuerst werden einzelne Muskeln aktiviert, immer vier Sekunden kommt der Strom dazu, dann wird ebenso lange pausiert. Dann kommen Übungen wie Curls, Squats oder Oberkörperdrehungen. Anfühlen tut sich der Stromstoß schon komisch, beginnend mit einem leichten Kribbeln geht’s dann richtig zur Sache. Ich fand mein persönliches Milgram-Experiment aber nicht unangenehm. Erstaunlich: nach 15 min. ist der Spaß vorbei, und ich war durchgeschwitzt und auch konditionell gefordert.
Auf DEN Muskelkater bin ich gespannt.

Hier geht’s zum Studio:
http://www.robertarogy.com

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