Keep calm and meet … Klara Fuchs

Hallo, Ihr Lieben,

da ich mir selbst gerne Inspiration in den sozialen Netzwerken, von anderen Bloggern, Büchern, Videos etc. hole, habe ich beschlossen, eine neue Rubrik auf meinem Blog ins Leben zu rufen:

KEEP CALM AND MEET …

Hier möchte ich Euch laufend Menschen vorstellen, die mich inspirieren und die wertvolle Inputs liefern. Den Anfang macht die liebe Klara Fuchs. Ganz herzlichen Dank für das spannende Interview, Klara :)!

Liebe Klara, du hast ja schon sehr früh begonnen zu bloggen, sozusagen vor dem großen Hype. Wie bist du darauf gekommen und gab es damals Blogs, die dich dazu motiviert haben?

Angefangen habe ich ganz spontan. Da meine Mama aus Schweden ist und ich Halbschweden bin, haben mich in erster Linie schwedische Blogs inspiriert. In Schweden ist das Bloggen schon riesig, da hat es Blog-Awards bereits vor zehn Jahren gegeben. Dort ist der Hype auch schon fast vorbei, Bloggen ist dort schon ein anerkannter Beruf. Bei mir war das so, dass ich einige coole schwedische Bloggerinnen gefunden habe, und denen auf Instagram gefolgt bin, dann dachte ich: „Okay, das will ich auch machen!“. So startete ich mein Fitnessblog. Eher die schwedische Szene hat mich also inspiriert zu diesem Schritt, in Österreich habe ich nicht so die spannenden Blogs gefunden, muss ich sagen.

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Picture Credit: Klara Fuchs

Hast du Tipps, wenn jemand anfangen möchte zu bloggen, sozusagen Tipps zum Start?

Einfach loslegen. Sich drüber trauen, es gibt zwar bereits viele Blogs, aber wenige spezifische Blogs. Mein Tipp also: sich wirklich spezialisieren und eine Nische finden. Man hat vielleicht weniger Leser, aber man hat eine coole Nische und vielleicht eine bessere Bindung zu den Lesern. Hauptsache man bloggt über das, was einem selber am meisten Spaß macht.

Ganz genau. Gibt es einen Menschen, egal ob noch lebend, den du gerne einmal treffen würdest?

Da gibt es einige. In der Bloggerszene würde ich sehr gerne einmal die Kenza treffen, weil sie so fleißig ist und zwei Mal täglich bloggt bzw. mittlerweile auch ein riesiges Unternehmen gegründet hat, Ivyrevel, ein Fashionlabel, wo sogar H&M Investor ist. Sie ist eine Businessfrau mit einer schweren Kindheit, ihr Blog ist voll inspirierend.

Und Lorna Jane würde ich auch gerne mal treffen. Die finde ich auch so mega inspirierend. Ganz am Anfang, bei meinen eigenen ersten Blogzeiten, hat sie mich auch inspiriert, ich habe auch über sie geschrieben.

Und alle professionellen Sportler, ganz egal welche Sportart sie ausüben, die würde ich auch sofort treffen. Alle, die wirklich fleißig sind.

Apropos Sport, was sagst du zum Fitnesswahn, dem man u.a. auf Instagram begegnet?

Ich glaub, viele machen Sport aus dem falschen Grund, nämlich um bald ihren Sixpack auf Instagram zeigen zu können, und nicht, weil´s ihnen Spaß macht bzw. sie glücklich oder wegen der Gesundheit. Viele holen sich vielleicht die falsche Inspiration und glauben, nur weil der Leistungssportler um fünf oder sechs aufsteht, muss man das ihm gleichtun. Es gibt mittlerweile mehr und mehr Fitnessprogramme, es gibt aber weniger im Bereich Mental. Das kommt in Schweden aktuell viel, rund um das Thema Mindfulness, mit dem ich mich auch viel beschäftige. Denn ich war selber schon in dieser Phase drinnen, im Leistungssport, wenn man ein Mal da drinnen ist, dann dauert es eine Zeit, bis man da wieder rauskommt, bis man realisiert, dass es okay ist, wenn man jetzt weniger trainiert. Dass der Spaß wieder im Vordergrund steht.

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Picture Credit: Klara Fuchs

Was machst du, wenn du einen Tag hast, an dem du komplett unmotiviert bist?

Wenn es möglich ist, frei nehmen. Und nichts machen. Aber es gibt so Tage, wenn man wirklich weiterkommen will, dann muss man das einfach überstehen und trotzdem durchziehen. Wenn man Ziele hat, geht man trotzdem ins Training. Das ist meine Einstellung. Man ist nicht jeden Tag motiviert, aber zum Weiterkommen muss man etwas dafür tun. Außer man ist wirklich krank, man muss hier den Unterschied zu nur unmotiviert kennen.

Gab es eigentlich schon eine Zeit, wo du länger keinen Sport treiben konntest, beispielsweise weil du viel zu tun hattest?

So eine richtig lange Zeit ohne Sport gab es eigentlich nie, weil ich Sportimmer als oberste Priorität sehe. Es ist bei mir immer besser, wenn ich mehr zu tun habe. Dann gehe ich lieber früh trainieren, als den Tag zu vertrödeln und weniger Zeit zu haben. Oder ich setze mir eine Deadline, was ich bis 16.00 geschafft oder gelernt haben möchte, damit ich trainieren kann. Es ist wichtig, seine Prioritäten zu kennen.

Was sind deine liebsten Blogs im deutschsprachigen Raum?

Ich lese eher schwedische oder amerikanische Blogs. Deutschsprachige Blogs lese ich von meinen Freundinnen. Wenn ich ein Blog lese, möchte ich meinen Mehrwert haben, das finde ich eher bei schwedischen oder amerikanischen Blogs. Mich interessiert Janni Deler, weil die Fotos so cool sind, die ist immer unterwegs, da kann man sich bei den Fotos viel abschauen. Kenza lese ich, weil sie beschreibt, wie sie das alles unter einen Hut bringt, man erfährt etwas über ihr Leben, man folgt der Person. Sie hat auch immer tolle Outfits, und ich bin ja kein Fashionexperte, da schau ich mir bei ihr vieles ab.

Die amerikanischen Blogs lese ich eher für Mehrwert, zu den Themen Persönlichkeitsentwicklung, Organisation, Leadership, Business und Unternehmensgründung.

Du sagst, du liest die Blogs deiner Freundinnen. Ist da immer die Freundschaft im Vordergrund oder gibt es auch Konkurrenz in der Bloggerszene?

Ich finde nicht, dass es viel Konkurrenz gibt. Das war vielleicht früher so, wie man jünger und vielleicht zickig war. Wir haben eher alle andere Nischen, z.B. die Steffi, Stefanie Goldmarie, ist Foodfotografin, da könnte ich nie mithalten. Dann ist cool, wenn sie einen Auftrag einer Foodfirma bekommt, das würde gar nicht so zu mir passen. Deswegen ist die Konkurrenz nicht im Vordergrund.

Zum Thema Social Media, du bist ja auch viel auf Instagram unterwegs: Was ist dein liebster Hashtag?

#powergirlmovement und #unstoppable

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Picture Credit: Klara Fuchs

Nervt dich Social Media auch manchmal, weil es auch so zeitaufwendig ist oder man  vielleicht auch mal bescheuerte Kommentare lesen muss?

Von bösen Kommentaren bin ich zum Glück noch verschont. Es ist allerdings viel zeitintensiver als man glaubt. Ich verwende Snapchat fast gar nicht, weil die Zeit dafür wegen Blog und den anderen Social Media Kanälen nicht reicht, und auch, weil es mir zu privat ist. Ich brauche mein Privatleben, was manche snappen, wäre mir zu persönlich. Deswegen mache ich lieber Youtube, wo der Content besser ist und auch langfristig. Bei Snapchat finde ich es schade, dass die Inhalte so schnell wieder weg sind. Gerade Youtube ist mit Filmen und Schneiden auch sehr zeitintensiv, Youtube intensiviere ich jetzt wieder, weil ich´s gerne mag und etwas anderes, was Neues brauche, das mich fordert. Seit ich die Videos von Jon Olsson schaue, bin ich auch mehr auf Youtube unterwegs.

Gibt´s ein Lieblingszitat und/oder –lied, das dich motiviert?

„Be so good they can´t ignore you.“, an das denke ich oft.

Und als Trainingsmotivation mag ich Till I Collapse von Eminem, das motiviert mich, seit ich Triathlon gemacht habe, und Erfolg ist kein Glück von Kontra K.

Seid gespannt auf die nächsten inspirierenden Persönlichkeiten, die ich Euch vorstellen werde!

2 thoughts on “Keep calm and meet … Klara Fuchs

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