Sportpause als Fitnessblogger?

Hallo, Ihr Lieben! Wie war Eure Woche? Ich bin unheimlich erleichtert: die zweite Uniprüfung liegt hinter mir und lief richtig gut. Semesterferien! Allerdings habe ich beschlossen, direkt für die nächste Prüfung zu lernen. Und zwar für – Trommelwirbel – Statistik. Und nein, da bin ich kein Ass. Und das ist noch der Euphemismus des Jahres.

Fitnessblogger sind Menschen.

Ich werde ja oft gefragt, wo meine Motivation herkommt. Wie ich es schaffe, so viel Sport zu machen. Und überhaupt. Tja, real talk, auch bei mir kommen Sportpausen vor.

Fitnessblogger sind nun mal keine Leistungssportler, sondern Menschen.

Im krassesten Lernstress, ein oder zwei Tage vor einer Prüfung, hatte ich keine Nerven, noch ein Workout einzuplanen, geschweige denn Zeit. Und dann hatte ich auch noch zwei Mal einen mini Anflug einer Erkältung. Da trainiere ich nicht, da ich kein Gesundheitsrisiko eingehen möchte. Tja, shit happens. Und zum Drüberstreuen war meine Ernährung auch nicht gerade on point. Natürlich futtere ich auch Schokolade, wenn ich am Lernen bin. Stelle Studienkollegen beim gemeinsamen Büffeln auch keine Salatblätter ohne Dressing hin, sondern Kekse. Und mal ehrlich, dass man bei der Kälte aktuell Lust auf etwas Deftigeres hat, ist auch verständlich. Mein Punkt: nehmt das nicht ganz so ernst. Bei all dem Fitnesswahn, der sich in den sozialen Netzwerken verbreitet wie ein Lauffeuer, Ihr seid Menschen. Dann war halt mal eine Woche nicht optimal. Und? Es geht darum, was Ihr das ganze Jahr über so macht. Dass Ihr Euch (moderat) bewegt und ausgewogen esst. Da macht eine Woche keinen Unterschied, wenn mal nicht alles nach Plan läuft.

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Wieder durchstarten leicht gemacht

Umso wichtiger, dass Ihr Euch vergegenwärtigt, wie man wieder durchstartet. Und da verrate ich Euch heute meine top Tipps:

  • The time is now: Man kann nicht nur an Montagen, Monatsersten oder gar am 1.1. seine Gewohnheiten ändern, sondern genau jetzt. Also Chipstüte weg, Springseil her! Es sind die kleinen Dinge, die den Unterschied machen.
  • Eh schon alles egal?: Nein, ist es nicht, diese Einstellung ist fatal völlig die Zügel loszulassen bringt dir wirklich nichts, außer einem schlechten Gewissen.
  • Alltagsbewegungen: ich kann es nicht oft genug sagen oder schreiben. Es macht einen Unterschied, ob man jeden noch so kleinen Weg mit Auto oder Bus zurücklegt oder ob man aber mal 1-2 Stationen zu Fuß geht. Nimm die Treppe und lass die Kollegen mit dem Aufzug fahren. Oder lege deine Lieblingsnummer ein (ich bin aktuell verrückt nach Ed Sheeran und „Shape of You“, das gerade auf Repeat läuft und das 24/7) und tanze beim Kochen oder Putzen.
  • Nicht zu viel darüber nachdenken oder in Selbsthass umschwenken: Positivity, wenn ich bitten darf! Dann hast du halt mal über die Stränge geschlagen, so what? Schau nach vorne und starte durch. Jetzt!
  • Ziele setzen und visualisieren: Was ist dein Ziel, wie fühlt es sich an, wenn du es erreicht hast? Trainiere auf ein Ziel hin, egal, ob das ein Lauf ist oder der anstehende Sommer, der kommt (der kommt wirklich, es sieht aktuell nur so aus, als würde der Winter nie wieder enden wollen).
  • Inspiration holen: Pinterest und Instagram durchscrollen und sportliche, glückliche und fitte Menschen beobachten. Ohne sich übertrieben mit ihnen zu vergleichen. Vielleicht nicht die Fitnessbloggerin, die gerade Kekse posted (ja, das war dann ich vergangene Woche :-D).

Habt ein wunderschönes Wochenende und immer dran denken, du bist auch nur ein Mensch. Und manchmal ist es halt ein ganzer Tag auf der Couch, eine Tafel Schokolade und nur Bewegung bis zum Kühlschrank und zurück. Es gibt auch wieder Zeiten, da trainierst du fünf Mal wöchentlich und hast deine Markos unter Kontrolle. Und dazwischen passiert das, was man Leben nennt.

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