No sugar? Aber wie?

Wie die meisten schon gelesen haben, habe ich ja in der Fastenzeit weitestgehend auf Industriezucker verzichtet. Und weil ich schon einige Fragen dazu von Euch bekommen habe, gibt’s heute ein FAQ dazu. Viel Spaß bei der Lektüre, Ihr Lieben!

Warum eigentlich?
Weil so ursprünglich mein Blog entstanden ist. Ich liebe Herausforderungen und eigene Projekte, Selbstversuche. Und weil ich ein bekennendes Süßmaul bin, passt der Verzicht auf Süßes einfach perfekt. Religiöse Gründen hatten gar nichts damit zu tun.

Wie ist das so, vor allem anfangs?
Die ersten Tage können schon hart sein, man kann sogar Kopfschmerzen haben. Was bei mir aber nicht der Fall war. Danach ist das Schlimmste allerdings auch schon vorbei. Und es kann nur noch anfallsweise schwierig sein, wenn dein Gegenüber gerade deinen Lieblingskuchen isst oder dir jemand prompt was Süßes anbietet.

Was hilft bei akutem Heißhunger auf was Süßes?
Hier hatte ich Euch schon einmal meine Geheimtipps verraten. Ansonsten waren meine top Helferlein die Schokoladendrops von Xucker und Datteln. Und das ohne Ende. Ich habe ja bewusst nicht auf Obst und Trockenfrüchte verzichtet.


Aber Zucker ist doch überall drinnen, wie kann ich den überhaupt meiden?
Ich hatte garantiert nicht zu 100 Prozent die Kontrolle darüber, beispielsweise, wenn ich auswärts essen war. Aber ansonsten habe ich frisch gekocht, ganz einfach. Und wenn Produkte von Natur aus ein wenig Zucker hatten, war das für mich kein Drama. Ich halte von zu viel Selbstgeißelung auch rein gar nichts. Moderatotion, not deprivation, baby!

Nimmt man dann nicht total ab?
Ähm, nö! Abnehmen tut man durch ein Kaloriendefizit (Klugscheißeralarm: an!). Ich hatte viel, aber bestimmt kein solches. Dafür gibt es viel zu viele leckere Dinge auf der Welt. Und ich gehöre definitiv nicht zu der Sorte Mensch, der eine Dattel reicht. Ich bevorzuge eine Packung. Mindestens.

Wie hat dein Umfeld reagiert?
Sehr verständnisvoll. Manche haben sogar mitgezogen. Meine Eltern hatten immer frische Beeren am Start, wenn ich zu Besuch war und sie Schoki gegessen haben. Dann gibt’s noch solche Kandidaten, die sich auf den Schlips getreten fühlen, wenn jemand etwas für sich und seine Gesundheit tut, weil sie selbst das Gegenteil bevorzugen. Hier gilt: „Muss da wurscht sein!“.

Wie war das Ende? Wie hat die erste Süßigkeit geschmeckt?

Am Sonntag gab’s für mich Osterlamm, Gugelhupf und das eine oder andere Osterei aus Schokolade. War gut, ja, aber die richtige Geschmacksexplosion blieb aus.


Wie geht’s jetzt weiter?
Ich werde bei einem sehr bewussten Umgang mit raffiniertem Zucker bleiben, das bin ich meiner Gesundheit schuldig. Und bei so leckeren Dingen wie Riegeln aus Datteln oder rohveganer Schoki ist das echt nicht schwer.

Hast du in der Fastenzeit auf etwas verzichtet? Wie lief’s bei dir?

5 thoughts on “No sugar? Aber wie?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s