Steigenberger Krems: My little getaway 

Die letzten Monate waren ziemlich anstrengend: viel los im Job, Uniprüfungen, Wochenenden mit Ausbildung und Co. Und so sehr ich meinen abwechslungsreichen Alltag liebe, ich bin auch keine 20 mehr.
Also war klar: ein paar Tage Erholung mussten her. Ich wollte nicht allzu weit fahren, in ein Hotel, das ich noch nicht kannte, und nehme mir schon seit einer Ewigkeit vor, nach Krems zu fahren. Zuletzt war ich als Kind hier, und habe meinen Eltern nicht geglaubt, dass es wirklich einen Ort gibt, der „Und“ heißt. Mein inneres Kind will das heute noch nicht glauben :-).

Ab nach Krems!

Gesagt, getan, ab ging es für mich ins Hotel Steigenberger nach Krems. Und ich bin begeistert, voller neuer Kraft und Ideen mache ich mich morgen auf den Rückweg nach Wien. Vorher freue ich mich aber jetzt schon auf das tolle Frühstück!

Zugfahren aka Proviant für eine Großfamilie 

Am Dienstag ging es also mit dem Zug von Wien los. Habt Ihr das auch so intus? Egal, ob die Zugfahrt Tage dauert oder – wie nach Krems – nur eine gute Stunde, Proviant muss immer herhalten. Und das nicht zu knapp. Team immer hungrig, bitte aufzeigen!

Ich wurde vom Bahnhof abgeholt und sehr freundlich im Hotel begrüßt. In mein Zimmer habe ich mich sofort verliebt. Wenn ich groß bin, will ich auch eine in den Boden eingelassene Dusche haben. Jawohl! Das Bett war auch ein Traum, ich habe herrlichst geschlafen und das gefühlt ständig. Danke auch für die tolle Führung durchs Haus. Besonderes Highlight: die Suite mit eigener Sauna. Also, falls mich mal jemand heiraten möchte, die Latte liegt hoch, meine Herren! Ihr wisst Bescheid!

Urlaub mit meinem Lieblingsmenschen

Mit wem ich weggefahren bin? Mit mir selbst. Seit einigen Jahren finde ich es richtig angenehm, mit me, myself and I zu urlauben. Nur beim Essen komme ich mir ab und an doof vor. Das habe ich direkt ausgenützt, und beim Abendessen zwischen den Gängen mehrere Entwürfe für Blogposts geschrieben. Kaum war ich in den Zug gestiegen, hatte ich nämlich ganz viele Ideen für neue Themen. Yes!

Ich hatte Halbpension gebucht, sowohl das Abendessen und auch das reichhaltige Frühstücksbuffet haben mich überzeugt. Und wenn man mit Namen angesprochen wird und die Herzlichkeit echt wirkt, dann bedeutet das für mich Gastfreundschaft.


Endloses Wellnessvergnügen

Der Wellnessbereich ist sehr schön. Und das ist noch eine Untertreibung. Besonderes Highlight: das Infinity Indoor Pool! Und zugleich mein liebstes Fotomotiv, wie Ihr seht. Die Kräutersauna habe ich auch sehr genossen. 60 Grad sind gerade recht für mich. Weiterer Pluspunkt: die extrem kuscheligen Decken und die dezente Entspannungsmusik im Ruheraum. Dass es Menschen gibt, die in einem solchen Ambiente nicht ganz so dezent sind, wundert mich immer wieder. Oder ältere Herren, die einen in der Saune anlabern. Ich sag nur: Trampelalarm im Ruhebereich geht gar nicht!

Fitness with a view. 

Für mich ein ganz wichtiger Punkt als Fitnessbloggerin. Ich schaue vor einer Buchung auch immer, was ein Hotel für das Sportlerherz zu bieten hat. Der Fitnessraum ist Wahnsinn. Riesige Fenster erlauben es, dass man quasi in den Weinbergen trainiert.


So macht sogar Cardio wirklich Spaß. Bei den Kraftgeräten überwiegt der Oberkörper, für die Beine ist die Auswahl mäßig. Aber sonst lässt der Fitnessraum keine Wünsche offen und verglichen mit vielen Hotelgyms kann ihm kaum einer das Wasser oder den Proteinshake reichen. 100 Quadratmeter suchen nicht umsonst ihresgleichen.

Four seasons in one day

Am Mittwoch hat der April seinem Namen alle Ehre gemacht, und es hat geschneit wie sonst was. Und das nach einem noch recht sonnigen Dienstag. Trotzdem bin ich in die Altstadt spaziert, Daunenjacke an, Kapuze auf – und ab die Post! „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung“, habe ich meine Turnlehrerin promt im Ohr. So doof ich die Gute damals fand, so Recht hat sie. Und ja, wenn ich so etwas schreibe, fühle ich mich fast alt.

Und später in der Sauna mit großen Fenstern sorgte das Schneegestöber für besonders heimelige, gemütliche Stimmung. Es gibt also tatsächlich kein schlechtes Wetter!

Krems: beschaulich und reizvoll 

Die Kremser Altstadt ist wirklich einen Besuch wert. Und vor den Toren Wiens ideal für einen Ausflug. Ich habe das Kaffee Campus besucht, mein persönlicher Geheimtipp. Genau so würde ich mein Café einrichten. Ebenfalls, wenn ich groß bin.


Studentin on tour

Die Bibliothek im Steigenberger ist auch ein besonderes Plätzchen, welches ich mit meinen Lernsachen bewaffnet bezogen habe. So lässt sich’s lernen! Das W-LAN ist nicht ganz so flott, die Instastories sind etwas holprig. Was dem Studienfortschritt durchaus entgegen kam.

Das Hotel Steigenberger ist definitiv eine Empfehlung wert. Und ich komme bestimmt wieder, beispielsweise zur Marillenblüte und bei besserem Wetter. Ach nein, es gibt ja kein schlechtes Wetter.

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