Ein perfektes Wochenende in Salzburg

Ich komme von einem herrlichen Wochenende in Salzburg retour. Bisher kannte ich die wunderschöne Stadt nur von einem Abend auf der Durchreise. Umso gespannter war ich auf das Wochenende. Mit der Westbahn ist man super schnell und günstig da. Am Freitag bin ich direkt zu Fuß vom Bahnhof in mein Hotel spaziert, das Hotel am Mirabellplatz liegt sehr zentral. Bereits 1653 ließ Fürsterzbischof Paris Graf Lodron das Gebäude als Sekundogeniturpalast für Wohnzwecke seiner Familie errichten. Heute erinnern goldener Dekor, roter Marmor und ein wunderschönes Deckengewölbe an die lange Geschichte des altehrwürdigen Hauses. Nachmittags wurde ich von der lieben Steffi von Salzburg.info abgeholt, und bei einem zweistündigen Stadtspaziergang habe ich jede Menge über das schöne Salzburg erfahren dürfen.

Salzburg ist der Geburtsort von W. A. Mozart und der Drehort von „The Sound of Music“. Die engen Gassen und die weiten Plätze der Altstadt zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die weltberühmten Salzburger Festspiele und zahlreiche Verlockungen zur Weihnachtszeit machen aus Salzburg ein unvergleichliches Gesamtkunstwerk.

Meine persönlichen Highlights:

Man ist mitten in der Stadt und hat sofort die Hausberge vor der Nase. Der Blick vom Mönchs- und Kapuzinerberg war einfach traumhaft. So kann man dem in Windeseile dem Trubel der Stadt entgehen und den Weitblick genießen.

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Der Mirabellgarten hatte es mir besonders angetan: wunderschön angelegt und weitläufig, ein Traum.

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Zudem war das Wetter am Freitag einfach nur perfekt: warm wie im Spätsommer, sonnig und dazu die leuchtenden Herbstfarben. Und das, nachdem ich in Wien im Nebel in den Zug gestiegen bin.

Herbstfarben

Die Getreidegasse sorgt mit den schmiedeeisernen Zunftzeichen sowie durch romantische Durchhäuser und Innenhöfe für eine ganz besondere Atmosphäre. Im Haus Getreidegasse Nr. 9 ist Mozarts Geburtshaus angesiedelt, hier lebte 1747 bis 1773 die Familie Leopold Mozart. Am 27. Jänner 1756 wurde hier Wolfgang Amadeus Mozart geboren. Ein Pflichtbesuch!

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Imposant fand ich auch den Salzburger Dom mit der mächtigen Kuppel und herrlichen Gemälden.

Der Walk of Modern Art hat mich besonders beeindruckt. Unter der künstlerischen Leitung von Prof. Dr. h. c. Walter Smerling wurde das Kunstprojekt 2002 von der Salzburg Foundation ins Leben gerufen. In über zehn Jahren wurden unter einem unabhängigen Expertenteam Künstler ausgewählt, die sich mit dem Thema Salzburg auseinandersetzen und in einem Kunstwerk verwirklichen. Das Besondere an dem Projekt ist, dass die Künstler den Standort ihrer Werke selbst wählen durften. So trifft Altstadtcharme of Moderne.

Abends waren wir am Mönchsberg im M32 wunderbar essen und haben uns prächtig unterhalten. Der Blick von hier oben ist einmalig!

Tipp: Mit der Salzburg Card kannst du die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen und genießt in vielen Museen und Attraktionen freien Eintritt.

Anthering und seine Moorschätze

Am Samstag ging es für mich mit der S-Bahn eine Viertelstunde nach Anthering. Die liebe Frau Pletzer-Wörgötter hat mich abgeholt und mir Anthering gezeigt. Das Natur- und Aktivdorf am Fuße des Haunsbergs hat sehr viel zu bieten, gerade auch für Gesundheitsbewusste. In der Bäckerei gibt es das Moorbrot, das ich probieren durfte. Gesund und sehr lecker, mit der charakteristischen schwarzen Farbe.

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Nach dem Besuch einer alten Mühle ging es zum Hotel Hammerschmiede, einer Ruheoase mitten im Wald. Hier gab es sogar Pfaue! Hier kann man im Wildbach kneipen und komplett abschalten, Handyempfang gibt es im Hotel nämlich nicht. Da wäre ich am liebsten gleich geblieben!

Dann haben wir die Moorschätze aus Anthering besucht, welche die Vielfalt der Einsatzgebiete von Moor zeigen. Hier gibt es z.B. ein Gurgelwasser oder Moornudeln zu kaufen. Das Trinkmoor stärkt die Immunabwehr und fördert die Verdauung. Auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig, merkt man schnell, dass es geschmacksneutral ist und wilder aussieht als es tatsächlich ist. Und so gesund!

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Zum Mittagessen ging es ins Hotel Ammerhauser, bereits 12 Mal zum besten Seminarhotel Salzburgs gekürt und 4 Mal mit dem Titel „Bestes Seminarhotel in Österreich“ ausgezeichnet. Wir genossen nach einer Führung Moornudeln und einen herrlichen Moorschmarr´n.

Nach einer kurzen Pause zurück in Salzburg bin ich durch die Altstadt spaziert und an der Salzach entlang gelaufen. Das Flair Salzburgs und die herrliche Kulisse sind einzigartig.

Umso schwerer fiel der Abschied am Sonntag. Eines ist jedoch sicher: Salzburg, ich komme wieder!

*in Kooperation mit Salzburg.info, herzlichen Dank für die Einladung!

 

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