Frühlingserwachen nach spontanem Digital Detox

Frühjahr

*enthält PR-Samples im Rahmen freiwilliger, unbezahlter Zusammenarbeit aus Überzeugung

Hallo, Ihr Lieben,

vielleicht habt Ihr Euch schon gefragt, warum seit meinem Jubiläumspost hier so plötzlich Funktille geherrscht hat. Das ist eine laaaange Geschichte. Und ja, fast-Gesundheitsblogger sind wieder mal ehrlich. Mit sich selbst. Schonungslos.

Fastenzeit: spontan fast offline

Besonders intueat und 7Mind haben mir, als die Fastenzeit bereits begonnen hatte, wesentliche Denkanstöße gegeben. Wie üblich auf Zucker zu verzichten (und danach monatelang nur noch Zucker essen, haha, Balance kann ich echt toll als Waage!) kam also einmal nicht in Frage. Fragt nicht, wie viele Löffeleier ich inhaliert habe. Oder, wie oft ich als sonst fast Vegan/Veggie Lust auf Fleisch hatte. Das ist halt intuitive Ernährung. Jetzt ist alles wieder im Lot. Und ja, ich bin geborener Nachtmensch. Abendessen folgt erst! Könnte mir lockerer Zahnkrone ein Süppchen werden. Oder Löffelei 2 von 2.

Die Fastenzeit hat mich 2018 erstaunlich viel Kraft gekostet. Ich sage nur: Privatkram, nonstop Probleme mit meinem Zahnimplantat, zwei Mal Grippewelle gratis. Und das ist nur ein kleiner Auszug. Das war kein Spaziergang. Aber: es ist ein magisches Jahr. Denn: ich schaue durch intueat und 7Mind, beste Kombi, so gut wie nicht mehr fern und nehme mir mehr Zeit für Achtsamkeit.

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Keep calm and meditate!

Ziemlich aus dem Bauch heraus, sonst schon sehr verkopft, war klar: dieses Jahr musste ich etwas anderes machen. Dieses ständige online sein nervt mich oft so sehr. Und ja, es ist Teil eines Hobbyblogs. Besonders, wenn ich nur prokrastiniere und mit meinem Handy und fast -10 Dioptrien rumhänge, als gäb´s kein Morgen mehr, stört mich das. Aber seit 8.1. habe ich auch (fast) keine fremden Instastories gesehen. Von fremden Leuten. Das ist doch gar nicht so schlecht! Immer alles perfekt fände ich auch langweilig!

Es wäre nicht mein Blog, wenn es hier nicht fünf Tipps für Handyfasten gäbe. Also, meine wichtigsten Ratschläge an Euch:

  • halbe Sachen sind gut: es muss nicht immer ganz oder gar nicht sein. Mein Handy war meist im Flugzeugmodus. Da kann ich die wichtigsten Apps nützen, wenn ich sie brauche (und das war mein springender Punkt), kann Spotify mit heruntergeladenen Liedern verwenden und Fotos machen. Und wenn ich jemand anrufen muss, verlasse ich den Modus und bin kurz online.
  • WIFI? Nein, danke!: Man muss sich auch nicht überall ins W-LAN hauen. Verbringe ich Zeit mit Menschen, die mir wichtig sind, heißt bei mir die Devise: Handy weg. Und ja, Essensfotos für Insta sind eine Ausnahme. Oder Momente festhalten. Damit kann man seine Mitmenschen nämlich schon g`scheit nerven. Fragt die mal!
  • Planlos: normalerweise plane ich solche Projekte Wochen vorher, akribisch, mit tausend Listen. Das war eine intuitive Entscheidung. Und sie war richtig. Klar, weil unser Bauchgefühl nicht lügt, nicht abwägt, nicht zerdenkt, was völlig sonnenklar ist.
  • Sich selbst verzeihen können: war ich mal einen Tag doch ein bisschen Mails checken (vor allem: wie soll man eine ganze Fastenzeit unangekündigt per Mail verschwinden?), war es auch okay. Am nächsten Tag war es dafür nur Musik oder gar nichts, was auch immer.
  • Lektion mitnehmen: Meine Lektion ist zur Abwechslung: ganz oder gar nicht. Jetzt, ohne Fastenzeit und ohne nonstop Beschäftigung inkl. Uniferien on hold ist es für mich fast unmöglich, nicht wieder ständig zum Handy zu Greifen. FOMA, Fear of missind out, ist schon ein guter Begriff, wie ich finde.

Gesundheit: Work in progress

Was nicht ganz so gut lief, und ja, das kennen wir doch auf diesem Blog schon: ich hatte mit professioneller Hilfe samt intueat am 8.1. einen Neustart hingelegt: Aufgehört zu rauchen. Es war so einfach, zusätzlich begleitet von Mareikes Programm. Drei, vier Tage und fertig. Körperlich. Aber es hat irgendetwas gefehlt. Dachte ich halt. Und dann war der Gang zum Automaten für mich ein sehr Bewusster. Und da haben wir wieder den Salat: sie raucht wieder, neeeiiiiiin. Ich hasse es und nein, so ein bisschen Rauchen ist nicht bei mir. Und nein, Gesundheitsblogger rauchen doch nicht. Deswegen ist das hier auch immer, so wie ich selbst, nur ein work in progress. Man kann doch nicht 24/7 einen auf sportlich, Greens für sieben und genug Nachtruhe machen. Kann man scheinbar! Ich hab da mit 37 aber keinen Bock mehr drauf. Instagram kotzt mich daher auch oft an. Fitspo? And next! Das ist doch – sorry, nor sorry – krank! Und wenn da jemand wirklich in eine Essstörung oder den Fitnesswahn rutscht, finde ich das lediglich schrecklich und alarmierend. Und schön, wie es da noch Programme gibt, die das unterstützen, das geht meiner Meinung nach gar nicht (mehr). Das habe ich auch lernen müssen. Und nein, ein … Sixpack macht dein Leben nicht besser. Been there, done that!

Auf ganzer Linie vergeigen? Ja, bitte!

Na gut, um die Beichte entsprechend abzulegen (in erster Linie vor mir selbst): es gab zur ersten Kippe den ersten Aperol seit Anfang 2016. Und ja: es war leider geil. Und wie! Danach hatte ich aber auch null Bock mehr. Gut so, wenn dann alkoholfreies Bier, am liebsten Radler.

Nur: wie erkläre ich das jetzt meiner Lunge? Oder warum mache ich immer wieder die selben Fehler, nur besser? Und vor allem: wie soll ich bei Läufen dabei sein ab Frühjahr, bitte? Die 10 km beim Frauenlauf habe ich tatsächlich erst einmal auf Eis gelegt. Der Plan von der lieben Sabine ist auch vor Grippewelle etc. entstanden.

Traummann herwischen?

In meinem „happy intueat und Ich rauche nicht mehr-Wahn“ ohne Wahnvorstellungen habe ich mir tatsächlich Tinder und OK Cupid live und in Farbe in Bad Ischl alleine im super hässlichen Hotel vor meiner Auszeit im Lieblingshotel gegeben. Ergebnis: man(n) weiß es nicht genau. Na toll. Das hätte ich in der Realität auch haben können. Vielleicht. Zum Glück sind die Apps gratis. Und bei einem Digital Detox der halben Sache tabu, meistens habe ich auch nach fünf Tagen und zwei Dates die Schnauze voll.

Und: Ostern hab ich mit den Liebsten verbracht, wer braucht da nen Kerl am …? Eben! Maximal ihn hier, mein Geschenk an mich selbst. War bitte auch noch im Hasensale!

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Ich werde alt.

Im Geiste frische 16 (note so self: die Bravo muss ich wieder mal kaufen, Regression rocks!), körperlich: 95. Und eine fette Kieferkacke mit verpfuschtem Implantat von vor rund zehn Jahren. Da mir eine positive Lebenseinstellung generell wichtig ist: das heißt im Umkehrschloss aber, dass ich ein Krönchen bekomme. Nice! Nur: wer zahlt die Scheiße dann eigentlich? Ach ja, moi!

Ich hoffe, Ihr fühlt Euch körperlich zumindest ein paar Jahrzehnte jünger und habt eine nicht zu stressige Woche fast hinter Euch.

Ganz liebe Grüße

Eure Steffi – still a work at progress, mit ganz vielen Posts in der Pipeline und im Kopf nach einer Auszeit

*intueat in seiner neuen Version wurde mir als PR-Sample zur Verfügung gestellt. 7Mind durfte ich vier Wochen unverbindlich testen. Die Berichterstattung erfolgt nur, weil ich zu 100 % hinter beidem stehe.

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2 Gedanken zu “Frühlingserwachen nach spontanem Digital Detox

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