Alles neu, macht der Juni?

Hallo, meine Lieben,

ich hoffe, Ihr hattet ein erholsames Sommerwochenende! War ich froh, als es heute etwas kühler war. Für Hitzewellen dieser Sorte bin ich langsam, aber sicher zu alt!

Die Woche begann noch recht turbulent mit einigen Terminen, dann habe ich Mittwoch Abend (leider zu spät, Studenten-Facepalm) entschieden, die Prüfung am Donnerstag zu schieben. Blöd, dass ich dachte, bis 23:59 sei Abmeldefrist. Oooops! Und das mit einer 99er-Matrikelnummer. Früher war alles anders!

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Wenn mal alles zu viel wird: wie man es nicht macht.

Hallo, Ihr Lieben,

es war in letzter Zeit auffällig leise auf meinem Blog. Das sieht mir ja so gar nicht ähnlich, oder? 🙂

Die letzten Monate waren einfach sehr heftig. Wenn du plötzlich ohne Vorwarnung als Teilzeitkraft doppelt so viel arbeiten musst, die Therapeutenausbildung an auf einander folgenden Wochenenden ohne Pause stattfindet, du den Mai so liebst, dass du da immer ganz viel „Freizeitstress“ unterbringen willst, das Studium so nebenher laufen muss mit ganz vielen Abgaben und Teilprüfungen, es privat auch dezent unrund läuft und du irgendwann merkst, dass dir alles über den Kopf wächst.

Die Reißleine ziehen: Wie man es nicht machen sollte:

  1. Sage einfach immer vorher zu allem „Ja, klar, mache ich!“, ohne darüber nachzudenken. Reiße dich um jede Aufgabe und sei ein unverbesserlicher Perfektionist.
  2. Hole dein verpasstes Privatleben in zwei Wochen für ein halbes Jahr nach.
  3. Schlaf nicht die acht Stunden, die du brauchst, um fit zu sein.
  4. Hab frei, aber lerne und blogge an diesen Tagen bis zum Abwinken. Wobei, das hat wirklich Spaß gemacht.
  5. Fahr bei PMS deluxe jedes Mal reihenweise den Leuten mit dem Arsch ins Gesicht, auch wenn das (fast) gar nicht deine Art ist.
  6. Sag einfach nur noch, was du dir denkst, ohne darüber nachzudenken.
  7. Texte Leute zu. Ungefragt und am besten stundenlang. Am besten die, die ganz viel zu tun haben, weil sie so wichtig sind.
  8. Melde dich für eine Prüfung an, ohne zu schnallen, bis wann du dich vorher abmelden müsstest, prokrastiniere so hart wie noch nie und verschlafe so zum ersten Mal absichtlich eine Prüfung. Deine Eltern hast du mit bald 37 Jahren aber gebeten, dich um 8:00 telefonisch zu wecken. Oooops, sorry! Gut, du hattest auch nur 1/4 vom Stoff durch. MC-Ratespiel wäre aber bestimmt gegangen. Ich hasse Multiple Choice und Multiple Choice hasst mich. Ist so. Der zweite Antritt erfolgt dann vielleicht vorbereitet und live und in Farbe.
  9. Schreibe mit PMS böse Emails, ohne sie nochmal reflektiert zu lesen. Lies sie dann nochmal und klopfe dir selbst auf die Schulter.
  10. Denke nach mehr als fünf Jahren wieder an einen Typen, der dir so richtig krass vor Ewigkeiten das Herz gebrochen hatte, nur weil dir fad ist.
  11. Blogge auch noch öffentlich darüber ;)!

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Mehrfachbelastung für Frauen? Notwendiges Übel oder Anregung zum Nachdenken?

Der Blogger-Event ORHTOMOL #blueboxtalks rund um die Mehrfachbelastung von Frauen war für mich mehr als erkenntnisreich. Unter den zahlreichen Mamabloggerinnen und Profis mit fettem Objektiv auf der brandneuen Spiegelreflexkamera kam ich mir zunächst etwas verloren vor. Dabei war das Thema wie für mich gemacht. Und dem Bloggen werde ich bald endlich mehr Zeit widmen!


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