Stress di ned!

Hallo, Ihr Lieben! Eine stressige Woche? So viel zu tun, dass du nicht mehr weißt, wo dir der Kopf steht und du direkt eine Delphintherapie gebrauchen könntest? Dann ist dieser Beitrag speziell für dich. Und falls du zu den Glücklichen gehörst, die aktuell stressfrei leben, so kannst du dir vorbeugend meine Tipps zu Herzen nehmen.

Powerseminar von Vitango

Vergangenen Freitag war ich beim Powerseminar „Stress di ned!“ von Vitango. Alleine die Location hat schon für Entspannung gesorgt. Die „Location im Grünen“ ist eine Wellnessoase im 13. Wiener Gemeindebezirk. Grün soweit das Auge reicht und ganz in Holz gehalten. Perfekt gegen Stress. Lisa Vesely, B.A., Expertin für das Thema Stress, hat innerhalb von zwei Stunden jede Menge nützliche Tipps gegen Stress im Alltag gegeben. Dabei ist sie individuell auf alle Blogs der Anwesenden eingegangen, was mir besonders imponiert hat. Gerade Blogger sind oft mit Stress konfrontiert. Man muss sich nur Instastories ansehen. Viele Blogger berichten stolz, dass sie zwölf Stunden vorm Laptop verbracht haben, und das am Sonntag. Oder sie raunzen gefühlt jeden zweiten Tag darüber, dass sie die Buchhaltung machen müssen. Schnell fängt man da an, sich zu vergleichen und zu denken, man müsse ebenso Gas geben, und das 24/7. Continue reading „Stress di ned!“

Zehn Argumente für eine intuitive Ernährung

Hallo, Ihr Lieben! ich hoffe, es geht Euch gut und Ihr genießt den Spätsommer in vollen Zügen. Wie Ihr wisst, teste ich ja gerade intueat. Nach über sechs Wochen im Programm wird es Zeit für ein nächstes Update. Und ja, ich habe wirklich Gefallen an der intuitiven Ernährungsweise gefunden. Daher gibt es heute meine persönlichen Argumente für diese Art der Ernährung.

1. Du bist frei: in der Wahl der Nahrungsmittel, bei Einladungen zum Essen, beim Einkaufen. Einfach frei, es gibt nämlich keinerlei Verbote. Dadurch, dass es keinerlei „schlechte“ und verbotene Nahrungsmittel gibt, hast du auch keinen Heißhunger. Ihr kennt das: sind in einer Diät beispielsweise Kohlenhydrate verboten, dann möchtest du plötzlich nur noch Pasta & Co. Darfst du keine Süßigkeiten essen, träumst du nur noch von Schokolade und Gummibärchen.

2. Du bist entspannter: das Fehlen von Verboten und das freie Wählen von den Zeitpunkten deiner Mahlzeiten sorgt dafür, dass du eine viel entspanntere Haltung zum Essen entwickeln kannst. Du denkst auch nicht mehr so viel über Essen oder nicht Essen nach. Du isst einfach, wenn du hungrig bist und fertig! Diese neue Entspanntheit wirkt sich automatisch auf andere Lebensbereiche aus.

3. Du genießt viel bewusster und nimmst so auch rechtzeitig dein Sättigungsgefühl wahr: Durch langsames Genießen ohne äußere Ablenkungen konzentrierst du dich auf deine Mahlzeit. Wer kennt es sonst nicht, du isst schnell etwas vor dem Laptop, weil du keine Zeit für eine Mittagspause hast. Hastig schlingst du dein Mittagessen runter, und das nebenbei, während du E-Mails abarbeitest. Da das Essen so sehr nebenbei und unaufmerksam erfolgt, ist es kein Wunder, dass du wenig später schon wieder Hunger verspürst. Oder der Klassiker: du inhalierst eine ganze Tüte Chips vor dem Fernseher. Währenddessen schaust du einen Film und checkst auch noch dein Handy nach Neuigkeiten. Die Tüte ist im Nu leer, und du hast es nicht einmal wirklich gemerkt.

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4. Du bestimmst den Zeitpunkt deiner Mahlzeit: dein Körper sagt dir einen eindeutig, wann du wirklich Nahrung und damit Energie benötigst. Keine festen Essenszeiten, nur du legst fest wann die Mahlzeit an der Reihe ist. Ganz intuitiv, ohne groß darüber nachzudenken.

5. Essen aus einem Grund: Essen aus Langeweile? Essen aus Stress? Aus Gewohnheit? All das gehört der Vergangenheit an. Du isst nur noch, wenn du hungrig bist und dein Körper dir die entsprechenden Signale sendet. Continue reading „Zehn Argumente für eine intuitive Ernährung“

Selbstliebe statt Fitnesswahn – Interview mit m0reniita

Hallo, Ihr Lieben! Ich habe heute eine inspirierende Geschichte für Euch. Auf ihrem Blog schreibt Morena Diaz über Selbstliebe. Hier mein Interview mit ihr:

  1. Ich kenne deine Geschichte ja schon, aber magst du meinen Leser kurz erzählen, wie dein Blog entstanden ist und wie du es geschafft hast, ein Essstörung zu besiegen und ein Rolemodel der wirklich gesunden Art zu werden?

Mein Blog sollte ursprünglich ein Fitnessblog werden, den ich aus zweierlei Gründen gestartet habe: 1. Wollte ich andere motivieren, abzunehmen und 2. wollte ich mich selbst wieder motivieren. Denn zu diesem Zeitpunkt steckte ich schon in einer selbstzerstörerischen Essstörung, was ich aber dazumal noch nicht einsah. Ich hatte die Motivation für Sport verloren, weil ich monatelang vorher exzessiv, also wirklich wirklich übertrieben viel Sport gemacht habe und plötzlich ausgepowert war. Der „Fitness“-Blog sollte also auch mir als Motivation dienen. Es wurden aber schlussendlich zwei bis drei Fitness Beiträge und dann, als ich realisierte, dass ich ein komplett gestörtes Verhalten zu meinem Körper, dem Essen und der Bewegung entwickelt hatte, entwickelte sich dieser Blog eher zum Tagebuch einer Essstörungspatientin.

Dieser Blog und das Niederschreiben meiner Gedanken hat mir enorm geholfen, mich selbst und vor allem meine Denk- und Verhaltensweisen zu analysieren. Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, über dieses Thema zu sprechen und auch, wie wichtig die Selbstliebe ist. Die Selbstliebe gibt mir jeden Tag Kraft, mich vor der Außenwelt und vor meinen wiederkehrenden bösen Gedanken zu schützen. Zu wissen, dass man gut ist wie man ist, stärkt das Selbstbewusstsein. Zu wissen, dass so viele immer noch unter dem Druck der Gesellschaft und den gängigen Schönheitsidealen leiden, hat mich enorm bestärkt, nicht nur für mich, sondern auch für andere zu kämpfen! Ich denke, dass mein „Teamgeist“ mich schlussendlich wahnsinnig motiviert hat, der Essstörung den Kampf anzusagen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich es ohne professionelle Hilfe geschafft habe. Die meisten benötigen jedoch unbedingt professionelle Hilfe und dafür muss man sich nicht schämen.

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