Fitspo feat. FIBO, nein, danke!

Na, Ihr Lieben! Hattet Ihr ein schönes Wochenende? Meines war faul, und das ist gut so. Diese lockere Zahnkrone aber auch, die unendliche Geschichte ist ziemlich kurz dagegen. Nächste Woche darf der Zahnarzt allerdings ran, yeah! Bis dahin ist auch Essen eher schwierig. Nervenzehrende Angelegenheit!

Als ich am Freitag so auf Instagram unterwegs war, da fielen sie mir spätestens auf: die FIBO-Posts. Die Fitnessmesse. In meinen Ursprungszeiten auf Instagram im Kayla Itsines Fieber dachte ich mir tatsächlich noch, das wäre ein cooler Event. Genau so, wie ich dezent naiv dachte, dass dieses ganze Fitnessdingens nur cool ist. Was ich dann gesehen hatte, fand ich hingegen nicht so cool. Das ist fast wie eine Sekte. Die sich mit Proteinshakes zuprostet. Marketing, Leute! Und da feiern sie an den Ständen, die Fitnesssternchen! Feiern sich selbst und irgendwelche Marken.

Klar, man bekommt bestimmt neue Ideen, lernt neue Produkte kennen, aber da hin? Nicht geschenkt!

Und schon bin ich so manchem Account entfolgt. Und das tut so gut! Mich interessiert es einfach nicht mehr, ob sich jemand für einen reinen Marketingevent wochenlang runtergehungert und rauftrainiert hat. Wenn jemand auf die Bühne will, okay, macht es halt! Gesund ist anders. Vor allem: was bitte kommt danach? Heißhunger! Das muss – sorry, not sorry! – wahrlich beschissen sein.

Die Gegenbewegung: back to normal

Was ich wirklich schön finde, ist die Tatsache, dass immer mehr reine Fitnessaccounts eine Gegenbewegung einläuten. Das Leben besteht doch nicht nur als Fitness. Vor allem: macht das wirklich jedem Spaß? Ich glaube nicht! Zumindest, wenn ich mein Umfeld befrage, sind die wenigsten Sportskanonen. Zahlreiche ursprüngliche Fitnessaccounts posten, dass sie sich zwar schon noch gerne bewegen, aber mit Maß und Ziel. Es sind jene, die es wieder schätzen, normal essen zu gehen, die endlich wieder Waldspaziergänge machen. Und nein, ich rede nicht von LeistungssportlerInnen. Ich rede von Menschen wie du und ich. Otto Normalverbraucher. 2018 hat für mich schon einiges verändert und erneut meine Sichtweise geschärft. Trotz Brille wohlgemerkt. Es geht nicht um Sixpacks. Es tut mir leid, Euch das zu sagen, aber: die sind nicht für die Ewigkeit bestimmt. Irgendwann reicht´s dem Körper nämlich. Und der hat damit auch Recht.

Wer es auf der FIBO so richtig krachen lässt, gibt bestimmt nicht wenig Geld aus. Da bestell ich lieber Essen, wenn ich ehrlich bin. Und entfloge den letzten FitspojüngerInnen, die noch in meinem Instagramfeed auftauchen. Es gibt natürlich auch Ausnahmen: es gibt die Fitspo-Freaks, die ich kenne und mag. Und die sich einfach wirklich gerne bewegen. Und das dürfen sie auch :)!

Ich hoffe, du hattest ein schönes Wochenende! Das war mein kurzes, aber notwendiges, Wort zum Sonntag.

 

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Warum ich lieber Gesundheitsblogger wäre

Hallo, meine Lieben! Wie geht´s Euch? Heute kommt mal wieder ein Real Talk!

Aktuell merke ich oft, dass mir so genannte Fitnessblogger tierisch auf den (glutenfreien, zuckerfreien und rein veganen) Keks gehen. Natürlich nicht alle. Was man größtenteils auf Instagram & Co. sieht: Menschen, die eigentlich so gar nicht schreiben können, jede Kooperation annehmen, allen voran schwindelige Skinny Tees promoten, und die 24/7 auf Diät zu sein scheinen. Die zwanghaft Sport treiben. Die am Wochenende nicht auch mal über die Stränge schlagen. Denen es bei der Ernährung nicht in erster Linie um den Geschmack geht, nein, sondern um die „tollen Werte“ (Eiweiß ja, Kohlenhydrate bloß nicht). Die sich abschinden. Die ihre Mahlzeiten immer vorbereiten, und die dann tagelang immer nur Huhn und Gemüse futtern. Weiterlesen Warum ich lieber Gesundheitsblogger wäre

Sind wir nicht alle ein bisschen Bridget Jones?

Da ja der dritte Teil von „Bridget Jones“ aktuell in den Kinos über die Leinwände flimmert, habe ich mir gestern nach Ewigkeiten wieder mal den ersten Teil reingezogen. In Originalfassung versteht sich. Die vergangene Woche schrie nach diesem Streifen. Schon die ersten Sätze sind richtig eingefahren:

„It all began on New Years day, in my 32nd year of beeing single.“ Weiterlesen Sind wir nicht alle ein bisschen Bridget Jones?