Sag beim Abschied leise Servus

Hallo, Ihr Lieben! Diesen Post schiebe ich nun schon den ganzen Advent vor mir her. Ich verabschiede mich von Euch, zumindest hier auf meinem Blog. Ich blogge nun bereits fast vier Jahre und bin im letzten Jahr aus meinem eigenen Thema rausgewachsen. Fitness interessiert mich schon lange nicht mehr. Zumindest nicht so, wie es gerne in sozialen Netzwerken propagiert wird: Proteinpulver bis zum Abwinken, zwanghaftes Trainieren und nur ja posten, dass man sich bewegt hat in fancy Klamotten und mit dicken Schichten Make-up.
Als der Blog dann Gesundheit zum zentralen Thema hatte, habe ich mich thematisch wieder wohler gefühlt. Aber es ist nicht mehr diese ursprüngliche Begeisterung da. Kurz: ich habe einfach keinen wirklichen Bock mehr zu bloggen und auch keine Zeit. Eine Masterarbeit will geschrieben werden. Da sind die Prioritäten klar verteilt. Ich hatte auch überlegt, einen Neustart hinzulegen, anderer Name, anderes Thema, andere URL. Gerade Themen wie Yoga, Meditation, Achtsamkeit und Selbstliebe haben mein Jahr begleitet und wären einen Schwerpunkt wert. Aber das geht sich aktuell nicht aus. So leid es mir tut. Weiterlesen Sag beim Abschied leise Servus

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Zehn Gründe den Herbst zu lieben

Na, seid Ihr die geborenen Herbstmenschen oder eher so der Kürbis-Grinch? Ich liebe Herbst. Und wie! Zugegebenermaßen hat es mir das Wetter dieses Jahr noch einfach gemacht, diese herrliche Jahreszeit zu genießen.

Früher war ich eher der klassische Sommermensch, dem es nicht heiß genug sein konnte. Vermutlich eine Alterserscheinung, aber seit einigen Jahren mag ich Frühling und Herbst viel, viel lieber.

Wenn du nicht so der Herbstfan bist, so kommst du mit meinen zehn Gründen den Herbst zu lieben vielleicht doch noch auf dem Geschmack? Weiterlesen Zehn Gründe den Herbst zu lieben

Fitspo feat. FIBO, nein, danke!

Na, Ihr Lieben! Hattet Ihr ein schönes Wochenende? Meines war faul, und das ist gut so. Diese lockere Zahnkrone aber auch, die unendliche Geschichte ist ziemlich kurz dagegen. Nächste Woche darf der Zahnarzt allerdings ran, yeah! Bis dahin ist auch Essen eher schwierig. Nervenzehrende Angelegenheit!

Als ich am Freitag so auf Instagram unterwegs war, da fielen sie mir spätestens auf: die FIBO-Posts. Die Fitnessmesse. In meinen Ursprungszeiten auf Instagram im Kayla Itsines Fieber dachte ich mir tatsächlich noch, das wäre ein cooler Event. Genau so, wie ich dezent naiv dachte, dass dieses ganze Fitnessdingens nur cool ist. Was ich dann gesehen hatte, fand ich hingegen nicht so cool. Das ist fast wie eine Sekte. Die sich mit Proteinshakes zuprostet. Marketing, Leute! Und da feiern sie an den Ständen, die Fitnesssternchen! Feiern sich selbst und irgendwelche Marken.

Klar, man bekommt bestimmt neue Ideen, lernt neue Produkte kennen, aber da hin? Nicht geschenkt!

Und schon bin ich so manchem Account entfolgt. Und das tut so gut! Mich interessiert es einfach nicht mehr, ob sich jemand für einen reinen Marketingevent wochenlang runtergehungert und rauftrainiert hat. Wenn jemand auf die Bühne will, okay, macht es halt! Gesund ist anders. Vor allem: was bitte kommt danach? Heißhunger! Das muss – sorry, not sorry! – wahrlich beschissen sein.

Die Gegenbewegung: back to normal

Was ich wirklich schön finde, ist die Tatsache, dass immer mehr reine Fitnessaccounts eine Gegenbewegung einläuten. Das Leben besteht doch nicht nur als Fitness. Vor allem: macht das wirklich jedem Spaß? Ich glaube nicht! Zumindest, wenn ich mein Umfeld befrage, sind die wenigsten Sportskanonen. Zahlreiche ursprüngliche Fitnessaccounts posten, dass sie sich zwar schon noch gerne bewegen, aber mit Maß und Ziel. Es sind jene, die es wieder schätzen, normal essen zu gehen, die endlich wieder Waldspaziergänge machen. Und nein, ich rede nicht von LeistungssportlerInnen. Ich rede von Menschen wie du und ich. Otto Normalverbraucher. 2018 hat für mich schon einiges verändert und erneut meine Sichtweise geschärft. Trotz Brille wohlgemerkt. Es geht nicht um Sixpacks. Es tut mir leid, Euch das zu sagen, aber: die sind nicht für die Ewigkeit bestimmt. Irgendwann reicht´s dem Körper nämlich. Und der hat damit auch Recht.

Wer es auf der FIBO so richtig krachen lässt, gibt bestimmt nicht wenig Geld aus. Da bestell ich lieber Essen, wenn ich ehrlich bin. Und entfloge den letzten FitspojüngerInnen, die noch in meinem Instagramfeed auftauchen. Es gibt natürlich auch Ausnahmen: es gibt die Fitspo-Freaks, die ich kenne und mag. Und die sich einfach wirklich gerne bewegen. Und das dürfen sie auch :)!

Ich hoffe, du hattest ein schönes Wochenende! Das war mein kurzes, aber notwendiges, Wort zum Sonntag.