Meine besten Lerntipps

Wer kennt es nicht? Die Uniferien neigen sich dem Ende zu, und es steht ein Jänner voller Prüfungen und Abgaben bevor. Daher gibt es heute meine besten Lerntipps für Euch. Gleich 15 an der Zahl!

  • Wissen, welcher Lerntyp du bist: manche lernen am besten, wenn sie Mindmaps machen, manche schreiben sich Lernkarten, manche müssen den Stoff vor sich her sprechen, manche müssen den Stoff hören, jeder ist anders. Der visuelle Lerntyp benötigt Bücher, Skizzen, Bilder, Lernposter, Videos oder Lernkarteien. Der auditive Lerntyp braucht Audiodateien, Gespräche, Vorträge, Musik und bloß keine Nebengeräusche. Der kommunikative Lerntyp ist am besten beraten, wenn er Dialoge, Diskussionen, Lerngruppen oder Rollenspiele zum Lernen nützt. Und der motorische Lerntyp lernt am besten durch Bewegungen, Nachmachen, Gruppenaktivitäten oder Rollenspiele. Wenn du noch nicht weißt, zu welchem Typ du gehörst, so probiere am besten mehrere Methoden aus. Es gibt auch Mischtypen. Ich bin z.B. visueller und auditiver Lerntyp.
  • Audios aufnehmen: ich nehme mir immer Audios mit dem Lernstoff auf. Dann kann ich nämlich überall lernen, auf dem Weg zur Uni, beim Putzen oder auch beim Sport. Jedes Handy hat die Möglichkeit der Sprachaufzeichnung. Wenn ich komplett unmotiviert bin, höre ich mir meine Audios an und kann nebenbei einfach etwas komplett anderes machen.
  • Lernpartner suchen: Gemeinsam statt einsam, Leidensgenossen erleichtern die Prüfungsphase ungemein. Gemeinsam in der Bib sitzen, sich das Leid klagen, all das macht den harten Jänner wesentlich erträglicher.
  • Bib: In der Bibliothek bin ich immer fokussiert. Daheim geht das selten, viel zu verlockend ist es plötzlich zu putzen.

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Uni: 17 Jahre später

Es ist Oktober 1999 (meine Freundin ist weg, und bräunt sich, ach nein, das war 1996 ;-D) und ich sitze in meiner allerersten Publizistikvorlesung. Den ersten Satz meines langen Unilebens werde ich nie vergessen: „Die Statistik sagt über den Einzelfall nichts aus!“, lustigerweise von einem Prof. der Medienpsychologie. Ich sitze im vollen Audimax in der Wiener Haupuni. Und eigentlich wollte ich Lehramt studieren (Psychologie, Philosophie und Englisch). Aber dann fand ich die Schulkinder im Bus derart abschreckend, und habe das Studium gewählt, das viele wählen, wenn sie nicht so recht wissen, wo es einmal hingehen soll. Wenn mir während einer Vorlesung langweilig wird, so schaue ich nicht auf mein Handy. Das kann nämlich fast nichts, nur SMS senden oder telefonieren. Weiterlesen Uni: 17 Jahre später

Zurück zum Studentenleben

Es ist Herbst. Jetzt aber wirklich. Nach Menorca fühle ich mich wie im tiefsten Winterschlaf. Kalt, dunkel. Unfreundlich. Hab ich erwähnt, dass mir kalt ist?Zur Herbststimmung passt das Gefühl von Schulanfang. Oder Unistart. Passenderweise startet in Kürze mein Masterstudium. Ich freue mich drauf. Wie ein Erstklässler! Nach einem Bachelor an einer Fernuniversität folgt Studieren live und in Farbe. Zurück an die Uni, wo alles mit Publizistik begann. 


Und bin gespannt ohne Ende. Vor allem, wie ich das zeitlich hinbekommen werde. Sonst bin ich eher der Typ Mindeststudiendauer. Für alles, was länger dauert, bin ich viel zu ungeduldig. Den Schnellschuss kann ich mir mit Job, Blog, Sport, Ausbildung, Ernährung und Ehrenamt aber vermutlich abschminken. Freizeit, Familie und Freunde wollen auch noch gelebt werden.

Auch sehr gespannt bin ich, wie ich mich als Großmutter unter Zwanzigjährigen fühlen werde. Oder wie die Zwanzigjährigen sich mit mir.

Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich mit meinem ersten Coffee to go aus dem Unicafé mit einer Nummer vor der Studienzulassung. Und senke jetzt schon den Altersdurchschnitt gewaltigst.  

Der erste Schritt wird neben Austüfteln eines machbaren Stundenplans eine Runde Thalia sein. Leuchtmarker, Blöcke und Co. sind fällig. Und Ideen, was ich Gesundes an langen Tagen mit Arbeit und Uni mitnehmen kann. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Was nehmt Ihr gerne an Snacks auf die Uni mit?