Warum ich lieber Gesundheitsblogger wäre

Hallo, meine Lieben! Wie geht´s Euch? Heute kommt mal wieder ein Real Talk!

Aktuell merke ich oft, dass mir so genannte Fitnessblogger tierisch auf den (glutenfreien, zuckerfreien und rein veganen) Keks gehen. Natürlich nicht alle. Was man größtenteils auf Instagram & Co. sieht: Menschen, die eigentlich so gar nicht schreiben können, jede Kooperation annehmen, allen voran schwindelige Skinny Tees promoten, und die 24/7 auf Diät zu sein scheinen. Die zwanghaft Sport treiben. Die am Wochenende nicht auch mal über die Stränge schlagen. Denen es bei der Ernährung nicht in erster Linie um den Geschmack geht, nein, sondern um die „tollen Werte“ (Eiweiß ja, Kohlenhydrate bloß nicht). Die sich abschinden. Die ihre Mahlzeiten immer vorbereiten, und die dann tagelang immer nur Huhn und Gemüse futtern.

Balance is the key.

So will ich nicht sein, so bin ich auch nicht, war ich nie und werde ich nie sein. Und trotzdem bin ich Fitnessblogger? Ja, verdammt! Weil Fitness für mich Balance bedeutet. Weil es mir um meine Gesundheit geht. Und die betrifft Body, Mind and Soul!

Und mental kann es meiner bescheidenen Meinung nach nicht gesund sein, sich alles zu verbieten und Übertraining zu zelebrieren. Da gerät der ursprünglich neutrale Begriff des Fitnessbloggers leicht einmal zum Schimpfwort. Soll ich mich besser Gesundheitsblogger nennen, um diesen übertriebenen Fitnesswahn nicht zu fördern? Oder darf ich darauf vertrauen, dass meine Leser Hirn haben, und sich von anderen „Fitness“bloggern nicht verunsichern lassen?

Gigi Hadid hat so Recht mit „Eat clean. Stay fit. And have a burger to stay sane.“ So soll es sein! Oder die 80-20 Regel: 80 % isst man gesund, die übrigen 20 % darf man aber bitte auch mal genießen. Und wenn es zu besonderen Anlässen mal 20-80 ist? Dann geht wohl auch kaum die Welt unter. Wenn man durch die Prüfungsphase ein bisschen an Bauchmuskeln eingebüßt hat, dann dreht sich die Welt auch weiter.

Bikinifigur? Wear a Bikini and go to the beach.

Jetzt kommt dann die Zeit, wo jeder die Bikinifigur will. Egal, ob er sie nicht eh schon hat. Es ist nichts dagegen einzuwenden, an sich zu arbeiten, aber bitte nicht mit Selbsthass. Der begegnet mir aktuell schon zu häufig auf Instagram & Co.

Lasst Euch nicht blenden und geht Euren Weg!

12 thoughts on “Warum ich lieber Gesundheitsblogger wäre

  1. WORD!!!
    Ich kann es auch teilweise nicht mehr sehen, wenn da einfach so einseitige und offensichtlich sinnlose Dinge promotet werden. Kein Zucker, ihhh Gluten, dann aber tonnenweise hochindustriell hergestelltes Proteinpulver, Detoxpläne, Skinny Teas… mein Gott, können die sich eigentlich noch selbst ernst nehmen?!

    Liebste Grüße,
    Sarah

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  2. Liebe Steffi, du hast den Nagel absolut auf den Kopf getroffen! Genau so sehen wir das auch.
    Du darfst dich auf jeden Fall als Fitnessblogger bezeichnen, auch wenn du nicht dem immer weiter aufkommenden Wahn der Szene verfallen bist
    LG
    Tobi und Joel

    Gefällt 1 Person

  3. Sehr schön gechrieben und so wahr! Balance is the key. Ich mache gerade das Programm von Sophia Thiel und finde e gerade deshalb so gut, weil es sich in den Alltag integrieren lässt und man durch den Cheatday auf nichts verzichten muss. Ich sehe es auch so, dass viele Fitnessblogger sehr extrem sind. Ein Gesundheitsblog klingt viel schöner und ist ja auch ein Fitnessblog. Aber ein Fitnessblog ist nicht immer automatisch ein Gesundheitsblog 😉.
    Liebe Grüße,
    Nina

    http://www.theaimeestyle.com

    Gefällt 1 Person

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