Zehn Argumente für eine intuitive Ernährung

Hallo, Ihr Lieben! ich hoffe, es geht Euch gut und Ihr genießt den Spätsommer in vollen Zügen. Wie Ihr wisst, teste ich ja gerade intueat. Nach über sechs Wochen im Programm wird es Zeit für ein nächstes Update. Und ja, ich habe wirklich Gefallen an der intuitiven Ernährungsweise gefunden. Daher gibt es heute meine persönlichen Argumente für diese Art der Ernährung.

1. Du bist frei: in der Wahl der Nahrungsmittel, bei Einladungen zum Essen, beim Einkaufen. Einfach frei, es gibt nämlich keinerlei Verbote. Dadurch, dass es keinerlei „schlechte“ und verbotene Nahrungsmittel gibt, hast du auch keinen Heißhunger. Ihr kennt das: sind in einer Diät beispielsweise Kohlenhydrate verboten, dann möchtest du plötzlich nur noch Pasta & Co. Darfst du keine Süßigkeiten essen, träumst du nur noch von Schokolade und Gummibärchen.

2. Du bist entspannter: das Fehlen von Verboten und das freie Wählen von den Zeitpunkten deiner Mahlzeiten sorgt dafür, dass du eine viel entspanntere Haltung zum Essen entwickeln kannst. Du denkst auch nicht mehr so viel über Essen oder nicht Essen nach. Du isst einfach, wenn du hungrig bist und fertig! Diese neue Entspanntheit wirkt sich automatisch auf andere Lebensbereiche aus.

3. Du genießt viel bewusster und nimmst so auch rechtzeitig dein Sättigungsgefühl wahr: Durch langsames Genießen ohne äußere Ablenkungen konzentrierst du dich auf deine Mahlzeit. Wer kennt es sonst nicht, du isst schnell etwas vor dem Laptop, weil du keine Zeit für eine Mittagspause hast. Hastig schlingst du dein Mittagessen runter, und das nebenbei, während du E-Mails abarbeitest. Da das Essen so sehr nebenbei und unaufmerksam erfolgt, ist es kein Wunder, dass du wenig später schon wieder Hunger verspürst. Oder der Klassiker: du inhalierst eine ganze Tüte Chips vor dem Fernseher. Währenddessen schaust du einen Film und checkst auch noch dein Handy nach Neuigkeiten. Die Tüte ist im Nu leer, und du hast es nicht einmal wirklich gemerkt.

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4. Du bestimmst den Zeitpunkt deiner Mahlzeit: dein Körper sagt dir einen eindeutig, wann du wirklich Nahrung und damit Energie benötigst. Keine festen Essenszeiten, nur du legst fest wann die Mahlzeit an der Reihe ist. Ganz intuitiv, ohne groß darüber nachzudenken.

5. Essen aus einem Grund: Essen aus Langeweile? Essen aus Stress? Aus Gewohnheit? All das gehört der Vergangenheit an. Du isst nur noch, wenn du hungrig bist und dein Körper dir die entsprechenden Signale sendet.
6. Du warst eigentlich bereits ein intuitiver Esser: Kinder essen intuitiv. Sie essen, wenn sie hungrig sind, hören auf, wenn sie angenehm satt sind. Leider verlernen das die meisten von uns im Laufe des Lebens. Zum Beispiel, indem sie sich an den falschen Schönheitsidealen orientieren. Oder dadurch, dass innerhalb der Familie feste Essenszeiten vorgeschrieben sind. Oder noch schlimmer: dadurch, dass sie von den Erwachsenen dazu gezwungen werden, doch unbedingt aufzuessen.

7. Du probierst einfach mal was Neues: dadurch, dass du ohne Verbote einkaufen gehst und dich viel mehr inspirieren lassen kannst. Es geht nicht (mehr) um ausschließlich gesunde Lebensmittel mit entsprechenden Makronährstoffen, dein Körper gibt dir die besten Ratschläge. Er sagt dir deutlich, worauf er Lust hat!

8. Für immer: intuitive Ernährung ist nicht temporär. Es geht hier nicht um zwölf Wochen Kasteien, nach denen du wieder in alte Muster verfällst. Nein, es geht um ein lebenslanges, sehr entspanntes Essverhalten. Für immer. Denn, wenn du es einmal verinnerlicht hast, möchtest du es auch garantiert nicht mehr missen.

9. Du brauchst nichts, was du nicht schon hast: kein Proteinpulver, das dir sowieso nur aus den Ohren rausstaubt. Keine fancy Superfoods. Du kaufst stinknormale Lebensmittel, den Appetit daraus signalisiert dir dein Körper ganz automatisch. Nichts Ausgefallenes, ganz basale Lebensmittel machen intuitive Ernährung aus. Das spart auch Geld, ein nicht zu vernachlässigender Aspekt.

10. Doggy Bags sind deine Freunde: dadurch, dass du mit dem Essen aufhörst, wenn du wirklich satt bist, kannst du dir im Restaurant die Reste einpacken lassen. Am nächsten Tag musst du nichts kochen und freust dich, wenn noch Reste im Kühlschrank auf dich warten. Versprochen!

Generell ist zu sagen, dass es seine Zeit dauert, die neuen Grundsätze zu verinnerlichen. Deine alten Essgewohnheiten hast du dir ja auch nicht von heute auf morgen angewöhnt. Aber es lohnt sich!

*in Kooperation mit intueat

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